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Naturführungen

Was hat das da draußen eigentlich mit uns Menschen zu tun?

Unterhalb des Waldheims liegt der Grillplatz wunderschön auf einer baumumstandenen Wiese. Abends brennt da das Lagerfeuer, aber wir sind ja tagsüber da: Unser Thema sind hier die Kräuter auf der großen Wiese: Was kann man davon essen, was ist giftig? Was hilft gegen Mückenstich und womit kann man hellsehen oder so etwas...? Wie funktioniert das mit den Heilkräften, wieso heilen Pflanzen eigentlich?
Lerchensporn, Gundermann, Löwenzahn, Giersch,.. Das dauert schon eine Weile, bis der Ampferverband gewickelt, der heilende Saft des Wegerichs herausgeknödelt und die Brennnessel gezähmt worden ist. Meistens geht darüber die erste Stunde ins Land. Nach ein oder drei Merkspielen finden die TeilnehmerInnen die Pflanzen sicher auch zu Hause auf der Wiese wieder.

Schlagstein

Kontakt und Buchung:
Andreas Schneider
Tel: 02423-901 344
schneider@naturfuehrungen.net
www.naturfuehrungen.net
Bitte lesen Sie vorab meine AGB

Kosten:

Da viele verschiedene Dinge möglich sind, lässt sich mein Honorar schwer pauschal festlegen. Es hängt maßgeblich vom Zeitaufwand für die Vorbereitung und von der Entfernung zum Treffpunkt ab.

Als Beispiel und Anhalt diene Ihnen daher folgendes:
Etwa drei Stunden Dauer ist eine gute Zeit für eine Kindergruppe oder Schulklasse. In der Regel nehme ich dafür 100 €.

Mein Honorar pro Stunde beträgt 40€, Tagessatz (6 Stunden) 220 €.


Dann geht es den Berg hinauf, erst auf Wegen, dann auf Pfaden, am Ende muss steil gekraxelt werden - notfalls (und für die LehrerInnen) mit Seil.

Heuschreckenkind

Unterwegs kommen wir am Gespaltenen Felsen vorbei. Überall liegen die Stinkenden Steine herum. Mit den Dingern kann man auch wunderbar Jonglieren üben! Natürlich ist hier oft auch die Rureifel mit ihrer besonderen Geologie Thema! Der Rureifel-Buntsandstein mit seinen Kieselsteinen wirkt ja wie Beton...

Die Wüste ist der nächste Lebensraum der durchquert werden muss: Wenn die Sonne scheint, wird die alte Leversbacher Bergbauhalde zur Hitze-zone! Hier leben natürlich besonders an die Temperaturverhältnisse angepasste Tierarten: Eidechsen, Schlangen, Blindschleichen,... Sehen werden wir die wahrscheinlich nicht, denn sie verstecken sich in den naturgeschützten Heidesträuchern. Und da hinein gehen wir selbstverständlich nicht mit einer ganzen Schulklasse!
Sehen müssen wir die Tiere auch gar nicht, denn hier gibt es ziemlich merkwürdige Steine, die nicht weglaufen, wenn man sie findet: Der himmelblaue Azurit gehört dazu und der grasgrüne Malachit. Aber auch das Raseneisenerz oder auch der weiße Quarz sind ein Renner. Auf jeden Fall können wir die Fundstücke einmal sortieren, das wäre dann der Ausflug in die Gesteinskunde.

Ah, und das Schönste und Wichtigste: In der Rureifel glitzern alle Steine in der Sonne. Tausende kleiner Kristallflächen vom einstigen Meeressand machen fast jeden Stein zum kleinen Wunder!

Nach der Kraxelei werden alle belohnt mit dem herrlichen Ausblick über das Rurtal! Wir stehen oben auf dem Engelsblick und sehen auf die Talsperre Obermaubach und dahinter den Nationalpark Eifel.
Hier oben lässt sich ein Picknick machen und wir können noch einmal die verschiedenen Namen unserer Fundstücke aufschreiben.
Danach haben wir auch wieder die Ruhe, uns das ein oder andere Krabbeltier anzusehen, das hier in der Sonne badet: Spinnen, die ihre Eier mit sich herumtragen oder vielleicht den Ohrenkneifer: Mann oder Frau? Und: Kann der fliegen...?

Weiter geht es durch den Kiefernwald. Jetzt ist erst einmal genug gequatscht, wir müssen ein bisschen Strecke machen. Meistens klappt das auch, zumindest bis zu der Stelle, wo der Borkenkäfer diese merkwürdigen Bilder in die Zweige geknabbert hat... (Was wir damit machen, wird jetzt aber noch nicht verraten...)
Vielleicht sollte man auch erst mal ein bisschen miteinander spielen, etwas zum Thema Wald oder Pilze oder Tiere oder Bäume oder Zapfen oder ....
(Der Blick auf die Uhr zeigt, dass ich auch dieses Mal etwas überziehe, die Präsentation hat wahrscheinlich wieder zu lange gedauert, weil uns die Phantasie durchgegangen ist.)

Weiter geht es, jetzt durch einen schmalen Pfad, rechts und links eng bestanden von Kiefern. Lecker riecht das! Immer bergauf bis ganz oben. Dann, wenn endlich alle da sind, laufen wir wieder runter. Was sage ich: Laufen. Ha, wer will (und ich will immer), wer will, kann rennen! Natürlich hinter mir her, denn ich kenne ja den Weg. Zickzack um die Bäume herum den Pfad entlang den Berg hinunter. Das macht vor allem Spaß. Wer dazu keine Lust hat, geht eben langsam, ich komme dann gleich noch einmal gucken, ob alles in Ordnung ist...

Ntürlich rennen wir nicht den ganzen Berg runter, nein, nur ein Stück, bis zum Aussichtsfelsen. Bevor wir den betreten, versammeln wir uns noch einmal und kommen zur Ruhe. Denn: Streiten und albern auf dem Felsen ist streng verboten! Nicht, dass jemand aus Versehen herunter geschubst wird...
Wunderbare Aussicht und die Möglichkeit noch einmal zu entspannen, es gab wieder viel zu erleben heute. Hier oben fühlt man sich wie ein König oder ein Adler! Die Welt liegt uns zu Füßen...

Der kurze Rest des Weges ist ziemlich steil, deswegen können wir wieder das Seil nehmen.
Und wenn uns jetzt nicht noch die Skorpionfliege (Skorpion, Fliege? Ein Bild von ihr ist auf der Querfelsein-Seite) über den Weg fliegt - denn die muss man sich angesehen haben - schaffen wir es bis zum Waldheim gerade pünktlich eine halbe Stunde oder so zu spät!

Naturführungen gibt es zu jeder Jahreszeit und fast überall wo Sie wollen! Wir vereinbaren einen Treffpunkt, eine Startzeit, die ungefähre Dauer und los geht´s!

Leitung:  Andreas Schneider

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